Mittwoch 20.04.2022 20:00

AKKORDEONALE 2022

Internationales Akkordeon Festival

AKKORDEONALE 2022

Vorverkauf: : 26,30
Abendkasse: 27,00
Mitglieder: 21,50
bestuhlt, freie Platzwahl


Die Akkordeonale feiert ihr Comeback nach dem Corona-Aus mit dem Instrument der unbegrenzten Möglichkeiten: Akkordeon vom Feinsten! Ein Programm voll sprühenden Temperaments, Esprit und Vielfalt erwartet das Publikum, gespickt mit Schlaglichtern auf die immer populärer werdende vielseitige Überraschungs-Box. Ein außergewöhnlicher Hörgenuss quer durch die Kulturen und Stile: Innovative Weltmusik voller Lebenslust, schottischer High-Speed-Folk und atemberaubender serbischer Tastenzauber, schwedische Vintage Sound Kapriolen und niederländischer Klangästhetik mit der besonderen Färbung von dynamischem Schweizer Hackbrett und groovigem Flügelhorn.
Pulsierende Wechsel von Soli und Ensemblestücken und die spannenden Interaktionen zwischen den Musiker*innen sind das Herzstück jeder Akkordeonale. So unterschiedlich die Persönlichkeiten, kulturellen Hintergründen und Spielweisen auch sein mögen – die gemeinsame Sprache Musik schafft eine lebendige Verständigung, die sich nicht um Grenzen und Trennendes schert. Improvisationstalent, Spontaneität und Spaß am gemeinsamen Konzert lassen aus dem prallen musikalischen Reichtum aller Einzelnen etwas Neues, bis jetzt noch nicht Gehörtes entstehen.
 
 
Cathrin Pfeifer (Deutschland)
Verzauberin auf dem Akkordeon
Die Kosmopolitin integriert Spuren aus den verschiedensten Regionen der Welt in ihr eigenes musikalisches Konzept, das komplexe Rhythmen sowie jazzige Arrangements und Improvisationen zulässt. Geographische und stilistische Quellen verselbständigen sich in ihren Kompositionen derart, dass man deren eigentliche Herkunft mitunter nicht mehr verorten kann. Ihr Publikum fasziniert sie mit ihrer ganz eigenen ungewöhnlichen Art, Klänge aus dem Akkordeon zu zaubern, ob solistisch, mit ihrem Trio Trezoulè, oder in diversen Musikprojekten. 
 
Andrew Waite (Schottland)
High-Speed-Folk
Der junge Schotte wurde schon als kleines Kind durch seinen Großvater mit der Liebe zum Akkordeon infiziert. Das ging so weit, dass er morgens vor der Schule bereits zwei Stunden Akkordeon geübt hat. Von sich aus! Mit 13 Jahren trat er in der Royal Albert Hall bei den ersten BBC Folk Proms auf. Andrews Musik hat traditionelle schottische, irische und englische Wurzeln, die sich mit Einflüssen aus diversen anderen Genres mischen, wie Jazz, Gypsy Jazz, Bluegrass, Funk und Klassik. Er ist mit verschiedenen Bands unterwegs, u.a. Dallahan und spielte z.B. mit Sting, und dem Royal Scottish National Orchestra.
 
Zabou Guérin (Frankreich)
Bunt – Lebendig – Virtuos                                                                                                       
Die Französin Zabou Guérin wurde bereits im Mutterleib vom Klang des Akkordeons mitgerissen und wurde sozusagen als Akkordeonistin geboren. Ob als Solistin oder in Bands, ob Klassik, Tango, Liedbegleitung, traditionelle Musik aus verschiedenen Ländern, Swingwalzer: Zabou spielt, was sie mag. Sie arrangiert, sie transformiert, sie kreiert und wenn sie ein bisschen Freizeit hat, unterrichtet sie. Dass sie mit zentralfranzösischer Tanzmusik aufgewachsen ist, erlebt man besonders bei ihrem Duo Michaud/ Guérin. Außerdem ist Zabou mit ihrer Fado-Pop-Band Madragoa, einer musikalischen Jongliershow und einer Clown-Show unterwegs.

Alf Hågedal  (Schweden)
Vintage Sound Kapriolen
Der schwedische Musiker Alf Hågedal zeigte bereits früh Talent und Interesse am Komponieren und studierte folgerichtig Komposition (zeitgenössische Klassik). Mit 22 Jahren entdeckte er sein verschärftes Interesse am Akkordeon, erlernte es autodidaktisch, um mit 25 ernsthafte Versuche zu unternehmen, sich als Akkordeonist zu vermarkten. Zwei Jahre später wurde er zum schwedischen "Akkordeonisten des Jahres" gewählt. Alf spielt berauschende Kompositionen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert, sowie eigene Stücke mit Retro-Touch – mal populär, mal klassisch-operettenhaft. Dabei erinnert der Klang seines Akkordeons schon mal an ein ganzes Orchestrion. Ein Künstler, der sein Publikum mit hochfliegenden Melodien, Instrumentalvirtuosität und reichlich Übermut begeistert.
 
Servais Haanen  (Niederlande)
Der Meister feiner Klänge
Der Niederländer Servais Haanen ist Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Seit 2009 tourt er mit wechselnder Besetzung kreuz und quer durch die Republik und hat damit die Wahrnehmung und das angestaubte Image des Akkordeons eindrücklich in ein neues Licht gestellt. Servais komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals, seine Moderation des Programms hat Kultstatus. Schon lange arbeitet er daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren. Dank seiner vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWeltenFestival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktionen und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel. Neben der Akkordeonale und seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.
 
Christoph Pfändler  (Schweiz)
Hackbrett
Ein alter Bekannter der Akkordeonale ist der junge Schweizer Hackbrettspieler Christoph Pfändler, der das Festival bereits zum dritten Mal bereichert. Chris lotet mit seinem Hackbrett unkonventionelle Pfade aus, wie Heavy Metal, Rock, Rock’n’Roll, und natürlich die (neue) Schweizer Volksmusik, womit er mal rau, mal zart, immer aber melodiös daherkommt! Neben seiner Band Stalldrang spielt Chris in der Schweizer Folk-Pop-Band Kunz, übernimmt Studiojobs, ist Lehrbeauftragter für Hackbrett und schreibt Auftragskompositionen und Arrangements.
 
Kaya Meller  (Polen)
Flügelhorn
Kaya Meller kommt aus Polen und studiert am Berklee College of Music in Boston. Sie ist Jazztrompeterin und Flügelhornistin, Komponistin und Arrangeurin. Kaya tritt mit zahlreichen Projekten auf, wie Big Band, Symphonieorchester und kleinen Jazzensembles und hat bereits mit etlichen Jazz-Legenden zusammengearbeitet. Außerdem leitet sie ihr eigenes Kaya Meller Quartett, spielt in der Brass Band Groove’n’move und ist zum zweiten Mal bei der Akkordeonale dabei.
 
 
 
 


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