Samstag 26.01.2019 14:00

ATTAC-KONGRESS: "SOLIDARISCH LEBEN!"

Gegen Verrohung und Menschenfeindlichkeit


Mehr Menschlichkeit und Zusammenhalt verspricht die Politik. Die EU gründe auf Achtung der Menschenwürde, Gleichheit und Solidarität, ihr Ziel sei Frieden, lesen wir im Vertrag von Lissabon. Doch in Wirklichkeit sehen wir Nationalismus und Rassismus, Ungleichheit und Aufrüstung. Elend und Krieg zwingen immer mehr Menschen zur Flucht.

Wer wünscht nicht Frieden, echte Demokratie und die Verwirklichung der Menschenrechte. Dafür müssen aber die Grundlagen geschaffen werden. Die wichtigste: Die Politik hat den Menschen zu dienen, nicht den Profitinteressen von Banken und Konzernen. Nicht die Global Player sind systemrelevant, sondern die Bedürfnisse der Mehrheit – sonst nehmen Verrohung und Menschenfeindlichkeit überhand. Eine Änderung der vorherrschenden Politik muss von „unten“ durchgesetzt werden. Wie können wir der Brutalisierung eine solidarische Lebensweise entgegenstellen?

Der inzwischen 13. Kongress von Attac Karlsruhe Kongress wird dazu anregen, über unseren Beitrag zu einer solidarischen Welt nachzudenken. Sehr kompetente Referenten werden uns dabei unterstützen:

  • Georg Rammer (Psychologe, Publizist, Attac Karlsruhe) „Spurensuche Menschenfeindlichkeit“
  • Prof. Dr. Jörg Reitzig (Sozialökonom, Ludwigshafen/Rh.) „Herausforderungen und Wegmarken für einen neuen Gesellschaftsvertrag“
  • Dr. Thomas Seibert (Philosoph, Autor, Frankfurt/M.) „Existenzökologie: Wie machen wir der Geschichte ein Subjekt?“
  • Prof. Dr. Ulrich Brand (Politikwissenschaftler, Wien) „Jenseits der imperialen Lebensweise – Konturen solidarischer Alternativen“
  • Moderation: Lissi Hohnerlein (SozPädAl)
    link zur Veranstaltung: / "

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