Sonntag 21.01.2018

SPARK

"On the Dancefloor" Auf einen Tanz mit Bach, Mozart, Ravel & ABBA

SPARK

Vorverkauf: : 18,60
Abendkasse: 19,00
Mitglieder: 14,50
Saal 1, bestuhlt - freie Platzwahl


Tanz ist nicht nur Bewegung zu Musik. Tanz ist Leidenschaft und pure Lebenslust. Wo gefeiert wird, gehört der Tanz dazu. Auch unsere Vorfahren haben das gewusst. Heinrich VIII. brachte allabendlich seine Sohlen zum Glühen, um sich in die Herzen der Damen zu tanzen. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. galt als einer der besten Tänzer seiner Zeit. Er löste in ganz Europa eine regelrechte Tanzeuphorie aus – allerdings nicht die letzte, wenn man an den Siegestaumel des Wiener Walzers im 19. Jahrhundert denkt. Und spätestens seit John Travoltas legendärem Hüftschwung ist das Discofieber im heutigen Leben angekommen. Höchste Zeit also für die klassische Band Spark, ihren Fans ebenfalls zum Tanz aufzuspielen. Das ECHO-prämierte Ensemble spannt einen weiten Bogen von Barock und Rokoko über Klassik und Romantik bis zu den wilden Zwanzigern und der Disco-Ära, von der graziösen Ballettmusik eines Wolfgang Amadeus Mozart bis zu den wuchtigen Technobeats der Neuzeit.

„On the Dancefloor“ ist Tanzmusik klassischer Meister vom Feinsten, darunter die berühmte Badinerie von Johann Sebastian Bach, die Sarabande von Georg Friedrich Händel sowie eine Recomposed-Version von „Les Barricades Mystérieuses“ aus der Feder von Francois Couperin. Wolfgang Amadeus Mozart widmet Spark eine komplette Tanzsuite mit Musik aus dem Ballett „Les petits riens“ und der Oper „La finta semplice“ sowie dem beliebten „Don Giovanni“-Menuett. Eine Gigue von Max Reger, ein Rigaudon von Maurice Ravel und eine feurige Tarantella von Gordon Jacob beweisen, dass auch diese Komponisten wussten, wie man das Tanzbein schwingt. Eine Konzertetüde von Nikolai Kapustin sowie die Evergreens „Begin the Beguine“ von Cole Porter und „Tico-Tico no Fubá“ von Zequinha de Abreu sorgen für spannende Jazz-Vibes und lässiges Latin-Feeling, während bei der Spark-Version des ABBA-Hits „Dancing Queen“ echte Discostimmung aufkommt. Last but not least präsentiert Spark moderne Werke, die das Thema Tanz von einer ganz neuen Seite beleuchten. Michael Nyman demonstriert mit „In Re Don Giovanni“, wie nahe Mozart dem Rock 'n' Roll kam, während der deutsche Newcomer Sebastian Bartmann hippe Clubklänge in aufregend neue Klanglandschaften überführt.

Mit rasantem Schwung, atemberaubender Virtuosität und einer einzigartigen Mischung aus Klassik, Minimal Music und Avantgarde wirbeln die Musiker von Spark in diesem Programm über die Tanzfläche. In der Tradition barocker Pasticci holen sie zum 360 Grad-Blick aus und stellen Tanzsätze aus barocken Suiten, klassischen Zyklen und romantischen Werken in wild-verwegenen Sets zusammen, um den Zuhörer schließlich mit aktuellen Klängen mitten ins Hier und Jetzt zu katapultieren. Dabei verweben sie in gewohnter Manier Bekanntes mit Ungehörtem, Altes mit Neuem, Tradition mit Innovation. So klingt die Kammermusik des 21. Jahrhunderts. Willkommen auf dem Tanzparkett von Spark, der klassischen Band!

„Spark ist ein ganz besonderes Ensemble. Die wenigsten klassischen Musiker verfügen über das Potential, Pop- und Dance-artige Einflüsse überzeugend mit klassischer Musik zu verbinden.
Spark kann das. Diese Musiker haben die nötige Besessenheit!“
de Volkskrant

„Markant und kühn wird klassische Musik neu ge- und performt – und das mit virtuoser Brillanz“
Südwest Presse


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